Minnieur
 

Unser Sonnensystem

Die Sonne

Die Sonne, von den alten Griechen Helios, von den Römern Sol genannt ist einer von mehr als 100 Milliarden Sternen in unserer Galaxie. Es gibt aber wesentlich mehr kleinere als größere Sterne, die Sonne gehört zu den größten 10 %.
Die Sonne ist etwa 4,5 Milliarden Jahre alt. In dieser Zeit hat sie etwa die Hälfte des Wasserstoffs in ihrem Kern verbraucht. Sie wird also noch ungefähr weitere 5 Milliarden Jahre “friedlich” scheinen, auch wenn sich ihre Helligkeit in diesem Zeitpunkt annähernd verdoppeln wird.
Irgendwann geht ihr der Wasserstoff aus, was zu radikalen Veränderungen führen wird, und in der Zerstörung der Erde enden wird.
 

Sonnenfinsternis

Schon in der babylonischen Astronomie war eine periodische Folge von Finsternissen bekannt.
Man unterscheidet drei Arten von Sonnenfinsternissen:
1. Partielle Sonnenfinsternis - sie entsteht, wenn die Schattenkegelmitte des Mondes die Erde streift, und damit für keinen irdischen Beobachter die Sonnenscheibe vollständig verdeckt wird.
2. Ringförmige Sonnenfinsternis - sie entsteht, wenn der Schattenkegel des Mondes zwar die Erde zentral trifft, aber wegen Mondferne der scheinbare Durchmesser nicht ausreicht, um die ganze Sönnenscheibe zu verdecken.Für einen irdischen Beobachter ist zum Maximum der Finsternis der äussere Sonnenring zu sehen.
3. Totale Sonnenfinsternis - sie entsteht, wenn der Schattenkegel des Mondes die Erdoberfläche trifft, und wegen der Mondnähe der scheinbare Durchmesser ausreicht, um die Sonnenscheibe vollständig zu verdecken. Für einen irdischen Beobachter ist die gleißend helle Sonnenscheibe vollständig abgedeckt, und nur Gasausbrüche am Sonnenrand und der viel schwächere Strahlengürtel sind sichtbar.

Sonnenflecken

Man nimmt an, dass die Existenz von Sonnenflecken auf starke Magnetfelder zurückzuführen ist, die eine Stärke von über 3000 Gauß haben und die Konvektion im Bereich der Sonnenflecken behindern

Sonnenwind

Aufgrund der hohen Temperatur der Sonnenkorona können die in ihr enthaltenen Teilchen eine so hohe Geschwindigkeit erreichen, das sie dem gravitationsfeld der Sonne entfliehen. Das Gas, das auf diese Weise aus der Sonne austritt, wird als Sonnenwind bezeichnet.
Sehen kann man den Sonnenwind zum Beispiel anhand eines Kometenschweifs, der sich immer auf der sonnenabgewandten Seite erstreckt.

Die Erde, unser blauer Planet

Die Erde ist der einzige Planet, dessen englischer Name nicht aus der
griechischen oder römischen Mytholgie stammt.
Der Name stammt aus dem Altenglischen und Germanischen. Ursprünglich
 leitet sich der Name “Erde” vom griechischen
“èra” ab, daraus wurde “Ero”, dann “Erdo” und schliesslich “Erde”.
Bis ins 16. Jahrhundert wurde die Erde nicht als Planet gesehen
Nicolaus Kopernikus entwicklete die heliozentrische Theorie(die Sonne als Mittelpunkt)
. Sie wurde heftig diskutiert in jener Zeit, als das Ptolemäische Weltbild,
( nach Claudius Ptolemäus Anschauung die Erde sei Mittelpunkt aller Bewegungen himmlischer Körper)
als einzig gültige Theorie für über 1000 Jahre galt.
Die Erde ist der dichteste Hauptkörper im Sonnensystem.
Sie gehört mit ihrer Beschaffenheit zu den terrstrischen Planeten, sie bestehen aus Felsen und Metallen,
 haben eine relativ hohe Dichte, eine geringe Rotationsgeschwindigkeit, feste Oberflächen,
 keine Ringe und wenig Monde. Im Gegensatz zu anderen terristischen Planeten  besitzt die Erde eine Kruste,
 die in verschiedene Platten unterteilt ist. Es gibt transversale Bewegungen zwischen einigen Platten entlang ihrer Kanten,
 z.B. San Andres Graben in Kalifornien, und Kollisionen zwischen Kontinentalplatten, z.B. in Indien/Eurasien.
Es gibt momnentan acht Hauptplatten
a) die nordamerikanische Platte - Nordamerika, der westliche Nordatlantik und Grönland.
    b) die südamerikanische Platte - Südamerika und der westliche Südatlantik
c) die antarktische Platte - die Antarktis und die “südlichen” Meere
d) die Eurasische Platte - der östliche Nordatlantik , Europa, Asien ausser Indien
    e) die afrikanische Platte - Afrika, der östliche Südatlantik und der westliche indische Ozean
    f) die Indio-Australische Platte - Indien,Australien, Neuseeland und der Großteil des indischen Ozeans.
    g) die Nazca-Platte - der östliche Pazifik bis Südamerika
h)  die pazifische Platte - der Großteil des pazifischen Ozeans mitsamt der Südküste Kaliforniens
    In der nach astronomischen Maßstäben kurzen Zeit von 500 000 000 Jahren haben Erosion
 und tektonische Prozesse einen Großteil der Erdoberfläche zerstört und wiedererschaffen
 und dabei fast alle Spuren der frühen geologischen Frühgeschichte vernichtet.
Die Erde ist ca. 4,6 Milliarden Jahre alt, die ältesten Fossilien lebender Organismen sind jünger als 3,9 Milliarden Jahre.
71 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Die Erde ist der einzige Planet an dessen Oberflächer Wasser
in flüssiger Form bestehen kann.
Die Erdatmosphäre besteht aus 77 % Stickstoff und 21 % Sauerstoff mit Spuren von Argon, Kohlendioxid und Wasser.
 

Der Mond

Der Mond,  von den Römern Luna, von den Griechen Selene und Artemis genannt, ist natürlich seit prähistorischer Zeit bekannt. Er istnach der Sonne das zweithellste Objekt am Himmel.
Die wechselseitigen Anziehungskräfte zwischen Erde undMond bewirken einige interessante Effekte. Die offensichtlichseten sind die Gezeiten. Die Anziehungskraft des Mondes ist auf der Mond zugewandten Seite am stärksten, auf der gegenüberliegenden Seite etwas schwächer.
Der Mond hat keine Atmosphäre, aber Anhaltspunkte legen Nahe, das in manchen tiefen Kratern in der Näge des Südpls des Mondes, die ständig beschattet werden, Wassereis vorkommt.
es gibt hauptsächlich zwei Oberflächentypen auf dem Mond, die stark verkraterten, sehr alten Hochebenen, und die relativ flachen und jüngeren Maria.  Die maria sind riesige Einschlagkrater, die von flüssiger Lava überflutet wurden.
Die meisten Felsen auf dem Mond sind zwischen 4,6 und 3 Milliarden Jahre alt. Dieses Alter stimmt zufällig mit den altesten irdischen Gesteinsproben überein, die selten älter als 3 Milliarden Jahre alt sind, somit liefert uns der Mond Spuren der frühen Geschichte des Sonensystems, die auf der Erde nicht verfügbar sind.
Vor den Studien der Apolloproben gab es keine einheitliche Meinung über den Ursprung des Mondes. Die neuen, detaillierten Informationen aus dem Mondgestein führten zu dieser Theorie: die Erde ist mit einem sehr großen Objekt kollidiert, und der Mond besteht aus dem “abgeschlagenen” Material.

Mondfinsternis

Der Vollmond nähert sich dem im Vergleich 2,5 mal größeren Kernschatten der Erde. Die Mondfinsternis beginnt mit der ersten Berührung des Halbschattens durch den Mond. Ein paar Minuten später berührt der Mond den Kernschatten der Erde. Die totale Mondfinsternis beginnt, wenn der Mond vollständig in den Kernschatten eintaucht.

Merkur

Der Merkur ist bekannt seit dem 3. Jahrtausend vor Christus. Die Griechen gaben ihm den Namen Apollo.
Die Oberfläche von Merkur zeigt gewaltige Steilhänge, manche mehrere hundert Kilometer lang und bis 3000 Meter hoch. Eines der größten Merkmale an der Merkuroberfläche ist das
Caloris - Becken mit einem Durchmesser von ca. 1300 kam. Wie die Mondbecken wurde es wahrscheinlich durch einen großen Einschlag in der Frühgeschichte des Sonnensystems verursacht. Neben den schwer verkraterten Regionen besitzt der Merkur auch relativ glatte Ebenen.
Merkur ist der einzige Körper im Sonnensystem, von dem bekannt ist,  das er eine orbitale / rotationale Kopplung mit einem anderen als einem 1:1 Verhältnis besitzt.
Die Temperaturabweichungen sind die extremsten im ganzen Sonnensystem und reichen von minus 180 bis plus 430 °C
Merkur wurde nur von einer Sonde besucht. Mariner 10 flog in den Jahren 1973 und 1974 dreimal vorbei, wobei 45 % der Oberfläche vermessen wurden.  Eine neuerliche Analyse der Daten der Mariner lieferte vorläufige Hinweise auf kürzlichen Vulkanismus auf dem Merkur

Venus

Die Venus, nach der römischen Liebesgöttin benannte Planet ist unser unmittelbarer Nachbarplanet und bevorzugtes Ziel für Raumfahrtmissonen.
Wie im Erdinneren finden aucu im Innern der Venus Kernspaltprozesse statt, durch die Energie freigesetzt wird. Aber anders als auf der Erde, wo die produzierte Energie in Vulkanen und an den Rändern der Platten der Erdkruste nach aussen dringen kann, was für das Leben auf der Erde existenzwichtig ist, weil er unserem Planeten frisches Gas aus dem Erdinneren zuführt, was den Verlust durch sich in den Weltraum verflüchtigendes und vom Wasser ausgewaschenes Gas ausgleicht, scheint es auf der Venus diesen Mechanismus nicht zu geben, was sie zu einem lebensfeindlichen, toten Planeten macht.
Mit Temperaturen um 480 °C ist es auf der Venus heiß wie in der “Hölle”.

Saturn

Der Saturn ist seit prähistorischen Zeiten bekannt. Galileho  war der erste, der ihn 1610 durch ein Teleskop beobachtete. Er bemerkte seine seltsame Erscheinung, die ihn sehr verwirrte.  Erst um 1659 entdeckte Chtistian Huygens die korrekte Geometrie der Ringe. Die Ringe des Saturn blieben bis 1977 einmalig im Sonnensyste, da entdeckte man feine Ringe um Uranus und kurz darauf um Jupiter und Neptun.
Der Saturn besteht aus einem felsigen Kern, einer Schicht flüssig matallischen Wasserstoffs und einer Schicht molekularem Wasserstoff.
Zwei deutliche Ringe des Saturn und ein feinerer sund von der Erde aus sichtbar. Obwohl die Ringe von der Erde durchgehend aussehen, bestehen die Ringe tatsächlich aus unzähligen kleinen Partikeln jedes in einer eigenen Umlaufbahn. Ihre Größe reicht von einem Zentimeter bis zu mehreren Metern, wahrscheinlich gibt es auch einige mehrere Kilometergroße Objekte. Saturns Ringe sind mit einem Kilometer ziemlich dünn, obwohl sie einen Durchmesser von 250 000 km haben. Der Ursprung der Ringe des Saturn und anderer Gasplaneten ist unbekannt.
Durch die Raumsonde Voyager war es möglich, Studien über die Zirkulationen anzustellen. 1990 beobachtete HST ( Hubble SpaceTelescope) eine gewaltige weiße Wolke in der Nähe von Saturns Äquator, 1994 wurde ein anderer, kleiner Sturm beobachtet.
Der Saturn besitzt 18 benannte und etwa 12 unbenannte Satelliten.

Mars

Der Mars ist der vierte Planet von der Sonne und der zweitkleinste der inneren Planeten. Als innerer Planet zeigt er Phasengestalten. Er umläuft die Sonne und dreht sich in 24 Std 36 Minuten um sich selbst. Genau wie bei den anderen Planeten ist auch die Umlaufbahn des Mars nicht exakt kreisförmig. Beim  er ist leicht abgeplattet; sein Poldurchmesser mit 6752 Kilometern etwas geringer. Der  Planet bringt etwas mehr als ein zehntel der Erdmasse auf die Waage, seine mittlere Dichte ich mit 3,94 Gramm pro Kubikzentimeter etwas niedriger als bei als bei den anderen drei inneren Planeten unseres Sonnensystems.
Auf der Marsoberfläche gibt es viele verschiedene Oberflächenformationen. Riesige Schildvulkane, von denen der höchste, Opympus MonMars ist diese Abweichung recht groß, die Entfernung des roten Planeten von der Sonne schwankt zwischen 206,7 und 249,3 Millionen Kilometer. Einen Sonnenumlauf schafft der rote Planet in 687 Tagen, das entspricht fast 2 1/2 Jahren. Der Mars ist mit seinen 6794 Kilometern gut halb so groß wie die Erde. Auchs, etwa 25 Kilometer hoch ist. Damit ist er der höchste bekannte Berg des gesamten Sonnensystems. Trotzdem ist Olympus Mons im Verhältnis ein recht flaches Gebilde. Sein Durchmesser an der Basis beträgt immerhin 600 Kilometer. Heute ist der Vulkan höchstwahrscheinlich vollständig erloschen. Warum die Berge auf dem Mars höher sind als auf der Erde liegt an der geringen Schwerkraft der Marsoberfläche. Auf der Erde  wäre der Berg schwerer und würde zum Teil im Untergrund versinken.
Südlich des Äquators erstreckt sich das Valles Marineris, ein 4000 Kilometer langer Canyon mit mehreren Kilometern Tiefe. Die Ränder sin ähnlich ausgefranst wie beim Gran Canyon auf der Erde. Seinen Namen erhielt er von der Raumsonde Mariner9, auf deren Fotos er 1972 entdeckt wurde. Es gibt natürlich auf der Marsoberfläche auch viele Einschlagkrater, vor allem auf der Südhalbkugel. Allerdings ist seine Oberfläche nicht so stark verkratert wie beispielsweise die des Mondes oder des Merkur, was wohl eine Folge der merklichen Erosion ist, denn der Mars wird von einer Atmosphäre umgeben. Auch die noch vorhandenen Krater zeigen zum Teil deutliche Erosionsspuren. Die Marsoberfläche selbst ist staubig und mit Steinen übersät. Die charakterische rote Färbung der Oberfläche wird von Eisenoxiden, vor allem Limonit verursacht.
Der Mars besitzt eine Atmosphäre, die mit einem Oberflächendruck von 6 Millibar im Vergleich zur Erdatmophäre sehr dünn ist. Für jeden Kilometer den man in die Höhe steigt nimmt dieser Druck noch um 10 % ab. In tiefen Senken erreicht der Druck Werte um 9 Millibar, während sie auf dem Gipfel des Olympus Mons nur noch 1 Millibar beträgt. Trotzdem führt sie zu einer merkbaren Erosion. Dunst und Wolken treten auf, und es gibt starke Winde. Von Zeit zu Zeit entstehen regelrechte Staubstürme, die im Extremfall den ganzen Planeten einhüllen können. Dabei können Windgeschwindigkeiten von 500 Kilometern pro Stunde entstehen.
Nach Daten von Viking 1, die 1976 auf der Marsoberfläche landete, besteht die Atmosphäre unter anderem aus 93,5 % Kohlendioxid, 2,7 % Stickstoff, 1,6 % Argon und 13 % Sauerstoff.
Die Rotationsachse des Mars ist ähnlich geneigt wie die der Erde, so das es auch auf dem roten Planeten Jahreszeiten gibt, die allerdings doppelt solange dauern wie die irdischen. Die Temperatur an der Marsoberfläche kann am Äquator im Hochsommer bis auf + 20 Grad ansteigen. An der Landestelle von Viking 1 schwankte im Sommer die Temperatur zwischen etwa - 28 Grad und - 85 Grad. Dagegen sinkt an den Polen  die Temperatur im Winter bis auf etwa - 140 Grad ab. 
Die Polkappen bestehen wahrscheinlich aus einer kleinen Kappe mit Wassereis, die das ganze Marsjahr hindurch vorhanden sind.
Der Marsboden ist eine Art Permafrostboden, ähnlich wie auf der Erde in der artischen Tundra. Flüssiges Wasser kann es heute auf dem Mars nicht geben, da die Atmosphäre nicht dicht genug ist. Es gibt jedoch Oberflächenformationen, die wie ausgetrocknete Flußsystema aussehen, teilweise mit stromlinienförmigen Inseln, so das auf dem Mars früher Wasser geflossen sein muß. Die Atmosphäre muß vor sehr langer Zeit einmal dichter und wärmer gewesen sein.
Der Mars besitzt zwei kleine Monde, die Phobos und Demos (Furcht und Schrecken) genannt werden. Phobus hat einen Durchmesser von etwa 25 km Durchmesser, Demos etwas 15 km. Beide Monde wenden dem mars bei ihrem Umlauf immer die gleiche Seite (gebundene Rotation) zu. Durch Computersimulation wurde festgestellt, das sich Phobus langsam aber sicher dem Mars nähert, wobei ein Absturz aber noch 10 bis 100 Millionen Jahre auf sich warten lässt.
Der Mars besitzt nur ein sehr schwaches Magnetfeld, was wohl daran liegt, das der Planet nicht über einen flüssigen Kern verfügt. Ser Mars scheint im inneren eitgehend erkaltet zu sein. Eine Bestätigung für diese Annahme ist die Tatsache, das es auf dem Mars keine eindeutigen Beweise für eine Plattenektonik wie auf der Erde gibt. Der Planet ist auch seismisch ruhig, das Seismometer an Bord der Vikng 2 meldete nur einige schwache Beben
.

Jupiter

Jupiter ist der fünfte und größte Planet im Sonnensystem.  Der Jupiter ist seit prähistorischer Zeit bekannt.
Jupiter besteht aus 90 % Wasserstoff und 10 % Helium mit Spuren von Methan, Wasser, Ammoniak und “Felsen”. Über das Innere des Saturn ist unser Wissen noch weitgehend lückenhaft, fest scheint zu stehen, das Jupiter einen Kern aus felsigen Material hat.
Jupiter hat wie Saturn Ringe, aber viel feinere und kleinere. Im Gegensatz zu Saturns Ringen sind Jupiters Ringe dunkel, wahrscheinlich bestehen sie aus kleinen Felsbrocken.
Jupiter hat 40 bekannte Satelliten.

Uranus

Uranus ist der erste Planet, der erst in jüngerer Zeit bekannt wurde, er wurde am 13. März 1781 von William Herschel entdeckt..  Uranus ist der drittgrüßte Planet unseres Sonnensystems.
Uranus setzt sich aus Felsen und verschiedenen Eisenarten zusammen. Uranus besitzt Wolkenstreifen, sie sind aber extrem fein, und nur auf radikalen Bildvergrößerungen sichtar.
Uranus blaue Färbung ist Folger der Absorpion roten Lichts durch Methan in den oberen Atmosphärenschichten.
Sie Saturn und Jupiter besitzt auch Uranus Ringe, die wie bei Jupiter sehr dunkel und wie bei Saturn aus größeren Partikeln ( bis 10 m Duchmesser) bestehen. Es gibt 11 sehr feine Ringe.
Uranus hat 20 Satelliten.

Neptun

Nach der Entdeckung des Uranus  wurde bemerkt, das seine Umlaufbahn nicht mit den Newtonschen Gesetzen übereinstimmt. Es wurde daher vorausgesetzt, das ein weiterer entfernterer Planet seine Umlaufbahn beeinflusst.
Neptun wurde zum ersten Mal am 23. September 1846 von Galle und d`Arrest beobachtet.
Wie Jupiter und Saturn besitzt Neptun eine innere Hitzequelle.
Neptuns zusammensetzung ist wahrscheinlich der des Uranus sehr ähnlich: verschiedene Eisarten und felsen mit ungefähr 15 % Wasserstoff und etwas Helium.
Neptun besitzt ebenfalls Ringe.

Pluto

Pluto wurde 1930 durch einen glücklichen Zufall entdeckt .
Pluto ist der einzige Planet, der noch nie von einer Sonde besucht wurde.
Plutos Umlaufbahn ist höchst exentrisch, er rotiert in Gegenrichtung der meisten anderen Planeten.
Plutos Zusammensetzung ist unbekannt, sowie auch seine Atmosphäre.