Minnieur
 

Kometen

Kometen sind kleine, zerbrechliche und unregelmässig geformte Körper, die aus einer Mischuing gebundener Körnchen und gefrorenen Gasen bestehen.
Die Strukturen von Kometen sind verschieden und sehr dynamisch, aber alle entwickeln eine Wolke aus diffusem Material, Koma genannt, die gewöhnlich an Größe und Helligkeit zunimmt, sobald sie sich der Sonne nähern.
Wenn sich Kometen der Sonne nähern, entwickeln sie enorme Schweife aus leuchtendem Material, die sich Millionen von Kilometern sonnenabgewandt erstrecken.

HALE-Bopp

Am 23.07.1995 wurde ein ungewöhnlich heller Komet ausserhalb der Jupiterbahn von Alan Hale und Thomas Bopp unabhängig voneinander entdeckt.
Der neue Komet war zum Zeitpunkt seiner Entdeckung der am weitesten entfernte Komet, der je von Amateurastronomen entdeckt wurde.
Der Kometenkern hat einen Durchmesser von 40 km, und ist in gleicher Entfernung 1000fach heller als der Komet Halley.

Halley

Der Halleysche Komet ist wegen seiner regelmässigen Wiederkehr und seinem ausgeprägten Schweif der bekannteste unter den periodischen Kometen.
Der Planet wird wahrscheinlich schon über 3000 Jahren beobachtet, mit Sicherheit seit dem Jahre 240 v. Chr.
Er umrundet die Sonne auf einer langestreckten elliptischen Bahn, die zur Erdebene geneigt ist. Seine Umlaufzeit beträgt im Mittel 76 Jahre.
 

Wirtanen

Wirtanen wurde im Jahre 1948 entdeckt.
Er ist ein kurzperiodischer Komet, der alle fünfeinhalb Jahre wiederkehrt.
Genauere Beobachtungen wurden jedoch erst in jüngerer Zeit angestellt.
Hermann Bohnhard und seine Kollegen schätzen den Radius des Kometen auf 700 bis 800 Meter

P/Shoemaker

Der Komet P/Shoemaker wurde im März 1993 entdeckt. Schnell wurden drei ungewöhnliche Eigenschaften festgestellt: Erstens handelte es sich nicht um einen einzigen Kometen, sondern um viele Einzelteile, die wie Perlen an einer Schnur aufgereiht waren. Zweitens kreisten diese ca. 20 Bruchstücke ineinem Orbit mit einer Umlaufzeit von 2 Jahren um Jupiter, und drittens befnden sich alle Kometenteile auf Kollionskurz mit Jupiter. Vom 16. - 22 Juli 1994 fanden dann die Zusammenstösse auf dem erdabgewandten Teil der Jupiterhalbkugel statt.

 

Stern von Betlehem

Die älteste wissenschaftliche Theorie geht auf den deutschen Astronomen Johannes Kepler zurück. Er berechnete 1604, das sich im Jahre 6 v. Chr.  ein sehr seltenes und nahes Zusammentreffen der Planeten Mars, Jupiter und Saturn ereignete.  Aber es gibt eine Reihe weiterer Hypothesen.
So meinen einige Astronomen, ein Komet im Jahre 4 v.Chr., der in den chinesischen Chroniken erwähnt wird, könnte der himmlische Wegweiser gewesen sein.
Zwei britische Astronomen vermuteten 1977, eine helle Nova im Frühjahr 5 v.Chr., ebenfalls in chinesischen Chroniken erwähnt, war der magische Stern.
Das Jesus nicht am 25. Dezember im Jahre 1 n, Chr. zur Welt kam, steht für die Historiker weithin fest. Heuet geben sie einem wahrscheinlichen Zeitraum zwischen 4 und 7 n. Chr. an.